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Informationslehrübung "Heer im Einsatz"

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Informationslehrübung "Heer im Einsatz"

Beitragvon Ta152 am 02 Jun 2008 12:44

Ich bin gerade auf einen möglicherweise interessante Veranstalltung getroffen. Bundeswehrtypisch findet man natürlich keinen Informationen...

Auf der Webseite der Stad Munster findet man folgendes:

Fahrt zur Informationslehrübung und Fahrt über die Truppenübungsplätze am 16. Juni 2008
Die Munster Touristik organisiert am 16.06. in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine kombinierte Fahrt, die den Besuch der Lehrübung und eine Fahrt
über die Truppenübungsplätze beinhaltet.
An diesem Tag haben Sie am Vormittag die Möglichkeit bei der Informationslehrübung „Heer im Einsatz“ zuzuschauen und sich die statische Waffenschau
sowie die Großgeräteausstellung im Ausbildungszentrum anzusehen. Um Ihnen Landschaft und Leben auf den Übungsplätzen bei „einem Blick hinter den Zaun“
ein wenig näher zu bringen erfolgt dann am Nachmittag eine begleitete Bustour über die Truppenübungsplätze Munster-Nord und Munster-Süd. Sachkundige Führer zeigen Ihnen Bereiche der Übungsplätze, die sonst nicht zugänglich sind.

Der Tagesablauf zum 16. Juni 2008

Das vorläufige Programm:

Informationslehrübung

6.45 Uhr Abfahrt Munster Touristik

7.00 Uhr Eintreffen im Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Munster,
dort statische Waffenschau und Großgeräteausstellung.

8.00 Uhr Start zur Tribüne Munster-Süd

9.10 Uhr - 10.40 Uhr Informationslehrübung "Heer im Einsatz" auf der Tribüne Süd.
Danach Rückfahrt über die Panzerringstraße ins Ausbildungszentrum der BW,
dort die Möglichkeit Großgeräte anzusehen

Anschließend Rückfahrt zum Parkplatz Rathaus/Munster Touristik.

Zeit zur freien Verfügung für ein eventuelles Mittagessen.
Eventuell besteht auch die Möglichkeit der Mittagsverpflegung im Ausbildungszentrum (gegen Bezahlung). Bitte am 16. Juni erfragen!



Truppenübungsplatzfahrt

13.00 Uhr Start Truppenübungsplatztour


Es ist auch möglich nur die Informationslehrübung oder nur die Truppenübungsplatztour bei der Munster Touristik zu buchen!

Informationslehrübung der Bundeswehr
6.45 Uhr Abfahrt Munster Touristik /Rückkehr zur Munster Touristik variabel

10,00 €

Besichtigung der Truppenübungsplätze Munster Nord und Süd
13.00 Uhr Abfahrt Munster Touristik /Rückkehr ca. 17.30 Uhr Munster Touristik

15,00 €

KOMBI-KARTE
Informationslehrübung der Bundeswehr und Besichtigung der Truppenübungsplätze Munster Nord und Süd
6.45 Uhr Abfahrt Munster Touristik /13.00 Uhr Abfahrt Munster Touristik /Rückkehr ca. 17.30 Uhr Munster Touristik

20,00 €


Weitere Informationen erhalten Sie bei der Munster Touristik unter der Telefonnummer 05192/8998-0

Veranstalter: Munster Touristik, Veestherrnweg, 29633 Munster, E-Mail: info@munster-touristik.de
Ort: Parkplatz "Munster Touristik", Veestherrnweg 5, 29633 Munster

http://www.munster.de/events/index_druck.php?menuid=97&topmenu=48&page=1

Gibts die Veranstalltung nur für Leute die bei deinen Veranstallter Buchen? Was kann man da erwarten?[/quote]
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Beitragvon Mackiavelli am 02 Jun 2008 23:17

Normalerweise sind diese Veranstaltungen für diejenigen, die es dienstlich betrifft, das man daraus eine Touristenatttraktion macht, dürfte sich finanziell nicht lohnen und hat auch sonst keinen großen Sinn.

Falls du noch nie die Möglichkeit hattest eine Lehrübung zu sehen, ist das sicherlich einen Ausflug wert, da wird wieder einiges an Eisen über den Acker rollen (auch wenn natürlich wieder gaaanz viel wichtiges EAKK-Gedöns gezeigt wird).
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Gemeinsam stark - Die Lehrübung Kampf

Beitragvon politisch inkorrekt am 08 Jul 2010 17:07

Das koordinierte Zusammenwirken der Kräfte, teilstreitkraftübergreifend und eingebunden in ein realistisches Einsatzszenario ist das Ziel der Lehrübung Kampf.
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In Baumholder üben Heer, Luftwaffe und Streitkräftebasis gemeinsam in einem fiktiven Einsatzszenario bei der Lehrübung Kampf das koordinierte Zusammenwirken ihrer Kräfte. ie Schwerpunkte bei dieser erstmalig durchgeführten Lehrübung: Unterstützung beim Feldlagerschutz (Force Protection) und Unterstützung einer Konvoi Operation (Convoy Operation). Das Zusammenwirken der Kräfte wird durch die Joint Fire Support Teams koordiniert. („Joint Fires“ meint die streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung) Brigadegeneral Heribert Hupka, der Kommandeur der Artillerieschule und General der Artillerietruppe begrüßt die hochrangigen Offiziere und zivilen Gäste. Unter diesen befinden sich unter anderen aufmerksame Beobachter aus den USA, den Niederlanden, Norwegen, Israel und anderen befreundeten Nationen. Den Offizieranwärtern dient diese Lehrübung als Weiterbildung für die künftige Truppenführerausbildung.
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Koordinierte Feuerunterstützung bringt den Erfolg

Nach Hupkas einleitendem Vortrag über den Übungsverlauf ist dann auch klar, welch tragende Rolle den Joint Fire Support Teams und Joint Fire Coodination Groups (JFST/JFCG, taktische Feuerunterstützung durch Teams und Gruppen) in dem hochkomplexen Zusammenwirken der vorhandenen Kräfte zukommt. „Die ab Einheitsebene bis zur Divisionsebene eingesetzten Schnittstellen zur Leitung und Steuerung des modernen und hochflexiblen Gefechtes, bestimmen maßgeblich den Einsatz und das Zusammenwirken der vorhandenen bodengestützten Kräfte und der Luftunterstützung“, erklärt Oberst Thomas Altenhof, der Leitende der Übung. Altenhof ist der Leiter Lehre und Ausbildung und stellvertretende Kommandeur der Artillerieschule. „Die Feuerunterstützung und das Zusammenwirken der Kräfte am Boden und aus der Luft, werden von den zwei mit Hightech Kameras und Laserentfernungsmessern ausgestatteten Aufklärungsfahrzeugen Fennek im Datenverbund koordiniert und gesteuert“, erläutert Hauptfeldwebel Sven Kühn. Nach Freigabe durch das regionale Kommando als verantwortliche Stelle werden die Waffensysteme einsetzt. Mörser, Panzerartillerie, Drohnen, Kampfpanzer, Raketenwerfer und Grenadiere – die JFST steuern deren Einsatz. In einem dieser Teams befindet sich auch der Forward Air Controller (Fliegerleitoffizier). Dieser speziell ausgebildete und erfahrene Luftwaffenoffizier, fordert Luftunterstützung an, spricht den Munitionseinsatz ab und weist den Besatzungen der Kampfhubschraubern und Jagdbombern die Ziele zu. Vorher erfolgt natürlich die Freigabe durch die übergeordnete Führung.
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Aufklärung mit Raketenantrieb

In dem realistisch anmutenden Einsatzszenario wird ein fiktives Feldlager der Bundeswehr mit Mörsern und Raketen von Freischärlern und marodierenden Mitgliedern einer Bürgerkriegsarmee angegriffen und beschossen. Die Fenneks beziehen Stellung in der Nähe des Feldlagers, verschaffen sich elektronisch einen Überblick über die Lage und fordern nach kurzer Zeit Drohnen zur Luftaufklärung an. Das Artillerieortungsradar COBRA (Counter Battery Radar) liefert Daten über die Lage der gegnerischen Feuerstellungen und deren Waffen nebst Kalibern in Echtzeit über eine Entfernung von 40 Kilometer. Das unbemannte Aufklärungssystem KZO (Kleinfluggerät Zielortung) macht sich auf den Weg. Einen Feuerschweif hinter sich herziehend, schießt die Aufklärungsdrohne in den stahlblauen Sommerhimmel. Das System liefert sehr schnell Aufklärungsdaten über die feindlichen Stellungen aus denen der Beschuss erfolgt. Die drahtlose Kommunikation läuft über die JFST/JFSG. Auch die unbemannten Aufklärungssysteme LUNA (Luftgestützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung) und ALADIN (abbildende luftgestützte Aufklärungsdrohne im Nächstbereich) sind bei dieser Übung abgebildet und werden zur umfassenden Gefechtsfeldaufklärung in den unterschiedlichen Entfernungsbereichen eingesetzt.

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Feldlagerschutz durch Artillerie

Das gegnerische Feuer auf das Feldlager weist noch keine Treffer auf, es liegt noch außerhalb. Nach dem Abwägen der Möglichkeiten entscheidet der militärische Führer: Die Mörser der Luftlandekräfte schießen zunächst mit Leucht- und Nebelgranaten auf die zugewiesenen Stellungen des Angreifers. Das generische Feuer bleibt konstant. Zwei Panzerhaubitzen 2000 beziehen ihre Stellungen im Feldlager. Die riesig anmutenden Geschütze der Stahlkolosse stechen in den Himmel. Mit ohrenbetäubendem Knall verschießen sie Ihre großkalibrige Munition. Auch hier werden zunächst Leuchtgranaten verschossen, um dem Gegner Stärke zu demonstrieren (Show of Force). Im Rahmen der Rules of Engagement (Regeln für den Einsatz) wird so mit unterschiedlichen Eskalationsstufen flexibel und angemessen reagiert. Als der Gegner das Feuer nicht einstellt, nehmen ihn Mörser und Panzerhaubitzen im scharfen Schuss unter Feuer. Die Zielzuweisungen kommen von dem Artillerieführungssystem ADLER (Artillerie-, Daten-, Lage, Einsatz- und Rechnerverbund) und dem Aufklärungssystem COBRA.

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Panzerhaubitzen und Mehrfachraketenwerfer vereinen das Feuer

Der Mehrfachraketenwerfer MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) bezieht Stellung – fauchend und zischend feuert er seine Raketen ab. „Feuerbefehl: Direktes Richten! Zwo Uhr, zwölfhundert Meter, Reckelsberg, zwei Strich links davon Mörser, die in Stellung gehen. Spreng, drei Module, Haltepunkt Mörser links, feuern!“ So ertönen die Zielansprachen und die Feuerkommandos über Lautsprecher auf der Tribüne. Die Zuschauer werden über Monitore und Lautsprecher über jedes Detail informiert. Dann donnern wieder die Geschosse der Panzerhaubitzen auf die verschiedenen Stellungen der Angreifer. Rauchsäulen steigen am Horizont auf. Der Feind am Reckelsberg ist zerschlagen, die Lehrübung Kampf geht weiter. http://www.deutschesheer.de/portal/a/ha ... ontent.jsp


Feuchte Träume der Generalität. OK, ich finds auch sexy.

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Re: Informationslehrübung "Heer im Einsatz"

Beitragvon Mackiavelli am 08 Jul 2010 17:44

Hört sich doch mega-langweilig an.

Da gibts ja nicht viel zu gucken. Nen paar Fenneks beziehen Stellung, es wird rumgefunkt und fröhliche Drohnen fliegen rum und nach diversen Eskalationsstufen schießen dann endlich Haubitzen und ein Mars. Zwischendrin müssen noch spannende Sachen wie COBRA und ADLER erklärt werden, sorry das ist echt langweilig.

Ich hatte 2006 schon das Vergnügen mir die Artillerie-Lehrvorführung anzuschauen und das war schon alles andere als dramatisch. Damals hat man wenigstens noch ein "richtiges" Gefecht dargestellt. Allerdings alles in Zeitlupe, damit die Artillerie auch immer genug Zeit hatte rechtzeitig zu wirken...

Also wer die Lehrvorführung der Panzertruppenschule gewöhnt ist, den wird das nicht vom Hocker hauen.

______________________________________________ Trennung _______________________________________________


Das Programm der ILÜ Nord ist dieses Jahr sehr umfangreich. Der Zeitrahmen geht von 0915 bis 1830
Themen in zeitlicher Reihenfolge:
Das Heer im Einsatz
Logistik im Einsatz
Luftgestützter Einsatz
Operation verbundener Kräfte
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Re: Informationslehrübung "Heer im Einsatz"

Beitragvon politisch inkorrekt am 08 Jul 2010 17:51

Ein Fennek is per se schon eine Reise wert ;) ... immer diese schießgeilen Typen...

ILÜ Nord herrscht. Da hast du Recht. Wobei ILÜ Süd auch sexy war.

Die Ari will zeigen, wie einsatzrelevant sie ist. Da muss kräftig die Werbetrommel gerührt werden.

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Fortsetzung Lehrübung Kampf

Beitragvon politisch inkorrekt am 13 Jul 2010 10:56

Patrouille unter Feuer

Baumholder, 13.07.2010.
Wie ein stählerner Lindwurm bahnt sich die gepanzerte Patrouille ihren Weg. Über die schmalen Straßen ist eine undurchdringbare Staubwolke ihr ständiger Begleiter. Die Soldaten haben den Auftrag, eine Ortschaft aufzuklären. Von dort gab es immer wieder Störaktionen und Angriffe auf eigene Soldaten und die Zivilbevölkerung.

Die Marschstraße und die Ortschaft sind in Vorbereitung für die Patrouille vom unbemannten Aufklärungssystem LUNA aus der Luft aufgeklärt worden. Sie waren zum Abmarschzeitpunkt der Patrouille aus dem Feldlager feindfrei. Doch dann plötzlich Mörsereinschläge. Roter Qualm steigt auf. Die Patrouille, bestehend aus Kampfpanzern vom Typ Leopard, Schützenpanzern Marder, einem Transportpanzer Fuchs (beweglicher Arzttrupp), einem eingegliedertem Mörserhalbzug und den Fenneks der Joint Fire Support Teams (JFST), wird mit Artilleriefeuer angegriffen. Der Zugführer befiehlt sofort den Einsatz eigener Mörser. Die abgesessenen 120 Millimeter Mörser der Fallschirmjägerbataillone 261 und 263 aus Lebach und Zweibrücken bekämpfen den Gegner. Erfolgreich! Die Patrouille setzt ihren Weg fort.

Leoparden greifen an

Der Gegner greift erneut an. Staub wirbelt auf, ein donnerndes Geräusch liegt in der Luft. Wütend kracht die Bordkanone des 60 Tonnen schweren Kampfpanzers vom Typ Leopard. Gemeinsam bekämpfen die Leoparden 2 A6 vom Panzerbataillon 33 aus Neustadt/Niedersachsen im Verbund mit den Mardern den Gegner. Immer wieder beziehen die Panzer Ausweichstellungen, die Geschosse donnern gegen die feindlichen Stellungen am Reckelsberg. Der Patrouillenführer beantragt Feuerunterstützung mit Präzisionsmunition auf einen feindlichen Artilleriebeobachter in der Ortschaft, die feindfrei sein sollte. Der Raketenwerfer MARS kann den Feind präzise bekämpfen und gleichzeitig mögliche Begleitschäden vermieden. Mit der verwendeten Raketenmunition können Ziele zwischen 16 und 85 Kilometer mit einer Treffgenauigkeit von 10 Meter bekämpft werden. Alleine der Gefechtskopf der Rakete wiegt schon 90 Kilogramm. Er wird auf Hochwertziele, also besonders wichtige Ziele, auch in bebautem Gelände und auf Bunker eingesetzt. Dreh- und Angelpunkt des Gefechtes sind dabei immer die JFST.

Dran, drauf, drüber – Grenadiere voran

Feind erneut erfolgreich bekämpft, Weiter geht es bergauf und bergab, durch schattige Waldstücke, weiter über Felder und Wiesen. Überraschend gerät die Patrouille erneut unter Feuer. Jetzt heißt es schnell sein: Die Fenneks beziehen Stellung und die JFSTs klären den Gegner auf. Die Marder preschen nach vorne und nehmen den Feuerkampf auf. Die 20 Millimeter Maschinenkanone (MK) der Schützenpanzer hämmert Geschosse in Richtung des Feindes. Beißend steigt der Pulverqualm den Insassen des Marders, den Grenadieren, in die Nase. „Feuer!“ Die MK schießt im Feuerstoß. Die Geschosse machen sich auf den Weg Richtung Gegner. Die heißen Hülsen fliegen umher. Der Grenadierzugführer und Marderkommandant, Hauptfeldwebel Howe, führt den Feuerkampf seiner Männern. „Wir sind die Besten“, ruft einer der Hauptgefreiten in der Heckluke, das das Gewehr G36 im Anschlag. Die Grenadiere der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 411 aus Viereck kämpfen aufgesessen. Sie befinden sich also im Marder, der Richtung Feind fährt. Während die Patrouille angreift, setzt erneut schweres Feindfeuer aus einer anderen Richtung ein. Die Panzerhaubitzen des Einsatzkontingentes sind verfügbar, können der Patrouille helfen. Nach Anforderung leisten sie Feuerunterstützung aus dem Feldlager. Mit vereinten Kräften sind sie gegen den Feind erfolgreich. Die Patrouille setzt ihren Weg fort.

Raubtier im Sprung

Im Verlauf der 90-minütigen Lehrübung Kampf wird das militärische Zusammenwirken anschaulich dargestellt. Von der Zuschauertribüne aus bieten sich den Beobachtern Bilder wie ein illegaler Checkpoint im gemeinsamen Angriff von Mardern und Leoparden mit Feuerunterstützung durch die Panzerhaubitzen 2000 zerschlagen wird. Die Aufklärungsergebnisse liefern die Drohnen KZO, LUNA und ALADIN. Die JFCTs bilden dabei immer die Schnittstelle. Neue Einspielung: Auch ein deutscher Hilfskonvoi befindet sich auf dem Marsch. Pioniere suchen daher die Marschstraßen nach eventuell verstecktem Sprengfallen ab. Als der Hilfskonvoi angegriffen wird, fordert der Fliegerleitoffizier Luftunterstützung durch die Hubschrauber Tiger und BO 105 an. Wie das Raubtier, das ihm den Namen gab, setzt der Unterstützungshubschrauber Tiger zum Sprung an und bekämpft im Wechsel mit den Panzerhaubitzen den Angreifer. So steigert sich das Gefecht in wechselnden Szenarien. Als höchste Form der Eskalation fordert der Konvoiführer zwei Kampfflugzeuge vom Typ Tornado an. Mit ohrenbetäubendem Lärm jagen sie heran, werfen ihre Bomben über dem Zielgebiet ab. Noch lange nach den Detonationen steigt Rauch zum Himmel auf. Der Gegner ist endgültig bezwungen. Die Lehrübung Kampf ist beendet.

Lob für die Artillerieschule

Nicht nur der stellvertretende Amtschef des Heeresamtes, Brigadegeneral Heinrich Fischer, zeigte sich bei seinem Besuch sehr zufrieden mit gezeigten Gefechtssituationen und der erfolgreichen streitkräftegemeinsamen taktischen Feuerunterstützung. Auch der stellvertretende Befehlshaber des Heeresführungskommandos, Generalmajor Reinhard Kammerer, dankte dem Kommandeur der Artillerieschule für die erfolgreiche Durchführung der Lehrübung Kampf. Kammerer betonte die Notwendigkeit und die Ziele dieser Lehrübung. Er dankte allen beteiligten Soldatinnen und Soldaten für die umfangreiche und komplexe Darstellung. http://www.deutschesheer.de/portal/a/he ... ontent.jsp


Drama!Baby. Ist wohl doch einiges los.
Video:
http://www.deutschesheer.de/fileserving ... INFODE.asx

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