Trotz aller "Vor-Ausbildungsmaßnahmen" an Land wird sich am grundsätzlichen Risiko auf See unter widrigen Bedingungen nichts ändern.
Wie aber schon das große Tam-Tam anlässlich der "Eröffnung" dieser unter "normalen" Umständen eher zweitrangigen low-tech Bundeswehrausbildungseinrichtung (wann schneidet schon einmal ein Staatssekretär das Band zur Eröffnung eines neuen Flugsimulators durch, wenn es da überhaupt etwas zu schneiden gibt?) zeigt: hier geht es nach den von der Presse zum Skandal hochgeschriebenen Ereignissen auf dem Segelschulschiff nach den "negativen", von Marineführung und Politik ergriffenen Maßnahmen wie disziplinarische Maßregelung des Kommandanten und Untersuchungsausschuss in erster Linie um eine "positive" Maßnahme, um Außenwirkung und eine Beruhigungspille für die "freundlich desinteressierte" zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit (die sich aber bis zum nächsten vermeintlichen Bundeswehrskandal, Ironie der Geschichte, vermutlich längst "weltbewegenderen" Themen - z.Zt. etwa der brennenden Frage nach Jogis Mannschaftsaufstellung zum nächsten Spiel bei der EM - zugewandt hat) nach dem Motto "Seht her, wir nehmen unsere Verantwortung ernst und tun was!"

Zivile und militärische "Schiene" in trauter Zweisamkeit beim traditionellen "Bandzerschnippeln"

Originalbildunterschrift: Realitätsnahes Training (wirklich?; kai)
Hätte man das nicht auch am "Original", fest vertäut an der Pier, haben können?
Nur: dann hätte man keine öffentlichkeitswirksame "Eröffnung" inszenieren können...
Hier das "gute Stück" in seiner ganzen Pracht:

Es wäre technisch sicher doch möglich gewesen, den Mast in Originalgröße auf einer beweglichen Plattform zu installieren (aber zu welchem Preis? und, läuft das eigentlich unter "Einsatzbedingte(m) Sofortbedarf"?
